Zu einer “Ethik des Kopierens” – Konferenz und Interview

Bei irights.info wurde bereits im Februar d. J. ein spannendes Interview mit Eberhard Ortland veröffentlicht, das um das Verhältnis von Kopiertechniken und Legitimität bzw. Legalität kreist. Ortland ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe “Ethik des Kopierens”, die an der Uni Bielefeld angesiedelt ist und sozialwissenschaftliche, kulturwissenschaftliche und philosophische Forschung zum Thema Kopie und Kopieren vereint. Im Interview geht Ortland vor allem darauf ein, dass wir viel zu wenig darüber wissen, mit welchen moralischen und kulturellen Einstellungen Menschen kopieren (remixen, faken, zitieren, etc.) und betont dabei insbesondere die internationale, kulturübergreifende Dimension:

Bereits der jetzige Stand dieser Forschung zeigt: In europäischen oder amerikanischen weißen Mittelschichtskulturen herrschen andere Vorstellungen und Wertungen von Kreativität, Originalität oder Kopierpraktiken als bei den Befragten mit afroamerikanischem oder auch asiatischem – chinesischem, indischem, japanischem –  Hintergrund. Aufgrund ihrer unterschiedlichen kulturellen Traditionen beurteilen die Menschen scheinbar gleiche Verhaltensweisen und Phänomene sehr kontrovers.

Die Bielefelder Forschungsgruppe veranstaltet, quasi als Auftakt zu ihrer Forschungsarbeit, Anfang Oktober 2015 eine viertägige Konferenz, deren interdisziplinäres Programm sich äußerst vielversprechend liest. Es sind einige namhafte nationale und internationale Forscher und Forscherinnen aus den verschiedensten Disziplinen dabei, vor allem aus den Rechts-, Sozial- und Kulturwissenschaften.  Ich habe mal eine – ähem – Kopie des Programms und des Flyers hochgeladen. Weitere Informationen zur Konferenz finden sich auch bei der Uni Bielefeld.

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Konferenzpanel „Urheberrecht, Technologie und künstlerische Produktion“ am 9.9.2015 bei der Konferenz “Die Versprechungen des Rechts” (Berlin)

Die Versprechungen des Rechts

Die Versprechungen des Rechts

Vom 9. bis 11. September 2015 findet an der Humboldt-Universität zu Berlin die Konferenz „Die Versprechungen des Rechts“ statt. Es ist die mittlerweile dritte Zusammenkunft der deutschsprachigen Rechtssoziologievereinigungen.

Ein Blick auf das umfangreiche Programm verrät, dass es auch ein Panel mit dem Titel „Urheberrecht, Technologie und künstlerische Produktion“  (Session 3D) geben wird. Die Idee dieses Panels ist, juristische und sozialwissenschaftliche Perspektiven auf das Verhältnis von urheberrechtlichen Anforderungen und künstlerischer Produktion zu erhalten. In insgesamt vier Vorträgen und einer gemeinsamen Diskussion sollen die Versprechungen des Urheberrechts ausgelotet und an den praktischen Beispielen von Musik- und Filmproduktion veranschaulicht werden.

Das Panel wird gemeinsam organisiert von Frédéric Döhl (Institut für Musik und Musikwissenschaft, TU Dortmund), Georg Fischer (Graduiertenkolleg Innovationsgesellschaft heute, Institut für Soziologie, TU Berlin), Rike Maier (Alexander von Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft) und Holger Schwetter (Institut für Soziologie, TU Dresden). Es findet statt am 9. September von 16.30 bis 18.00 Uhr.

Programm:

  • Rike Maier: Urheberrecht und Technik am Beispiel von Hosting-Plattformen
  • Frédéric Döhl: Jenseits des Urheberrechts: Zur Figur des Produzenten am Beispiel des Mashup-Genres
  • Georg Fischer: Musik, Verwertung, Gesellschaft – Digitale Musikproduktion zwischen Remix, Rechteklärung und referentieller Kreativität
  • Holger Schwetter: Vom pragmatischen Umgang unabhängiger Musiker mit dem Urheberrecht
  • Gemeinsame Diskussion

Weitere Informationen finden sich hinter diesen Links:

Hauptseite der Konferenz

Abstract des Panels und der einzelnen Vorträge

Call for Papers and Participants: 1. GMM Summer Institute vom 1.-6. September in Porto

So eben erreicht mich dieser sehr interessante Call für eine Sommerschule im hübschen Porto, veranstaltet von der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung GMM. Bewerben kann man sich bis zum 1. Juli 2015 mit erweitertem Abstract und Lebenslauf, adressiert ist das Ganze an junge Forscher auf MA-Level und höher sowie Leute aus der Praxis. Alle Infos zu Programm, Modalitäten, Thema etc. findet sich im CfP oder hier in der Ankündigung, die eine sehr spannende Veranstaltung verspricht:

GMM Summer Institute:

Media, Culture and Economic Developments for Creative Music Cities

1.-6. September 2015, Porto, Portugal

Call for participants & Papers

Die GMM freut sich, zum 1. Sommer-Institut (1. GMMSI) für Medien, Kultur und ökonomische Potenziale kreativer Musikstädte vom 1.-6. September 2015 nach Porto einladen zu können.

ZIELE // Das GMM-Sommer-Institut versammelt interessierte Musikforscher_innen, um Fragen zu ökonomischen Entwicklungen, Geschäftsmodellen und sozialen Innovationen und Konflikten im städtischen Kontext von Musikwirtschaft und Musikkultur zu erörtern. Darüber hinaus ist es Ziel, jüngeren Forscher_innen strukturierte und individuelle Hilfestellungen bei ihren Arbeiten und Kooperationsmöglichkeiten anzubieten. Die GMMSI-Formate erlauben die Interaktion mit etablierten Forschern, Entscheidern, Doktorats- und MA-Studierenden und den Aufbau von Verbindungen mit Wissenschaft und Praxis für die Zukunft. Diskutiert werden Beiträge zum 1. Jahrbuch zur Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung (2015) zur Entwicklung von Städten durch Musik, methodische und konzeptuelle Herausfor­derungen sowie aktuelle Studien zur Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung.

GEGENSTAND // Gegenstand des 1. GMMSI „Medien, Kultur und ökonomische Potenzialen der Musik(wirtschaft) in kreativen Städten“ ist die Dynamik und Internationalisierung von Werte(e)schöpfung in der Musikwirtschaft als Medien-, Kultur- und Kreativwirtschaft. Das GMMSI ist disziplinär offen für Beiträge aus z.B. Musik-, Kultur- und Medien­manage­ment, Musik-, Kultur-, Medien- und Kommunikationswissenschaft und anderen Disziplinen.

PROGRAMM // Das GMMSI kombiniert drei Elemente: Es ermöglicht Teilnehmer_innen qualifiziertes Feedback auf die eigene Arbeit und die Diskussion mit Wissenschaftler_innen und Entscheidungsträger_innen im Rahmen des Kolloquiums (1), es eröffnet über die Diskussion der Internationalisierung ausgewählter Musikwirtschaftsakteure und ausgewählter Beiträge für das 1. Jahrbuch für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung Einblicke in den Stand der Forschung und die Entwicklung der Werteschöpfung mit Musik (2) insbesondere im Vergleich ausgewählter (Musik-)Städte (3).

WORKING-GROUP&PANEL-COORDINATORS //

BIRKE, SÖREN: Aufsichtsratsvorsitzender Berlin Music Commission

DÜLLO, THOMAS, Univ.-Prof. Dr. Thomas: Berlin University of the Arts

HERMES, Katja: CEO Sound Diplomacy Berlin

KRETSCHMAR, OLAF: CEO Berlin Music Commission

MARTINS, LUIS GUSTAVO, Prof. Dr.: School of Arts, Catholic University of Portugal

RAUCH, MATHIAS, Dr.: Leiter Clustermanagement Musikwirtschaft Mannheim & Region

WINTER, CARSTEN, Univ.-Prof. Dr.: Hannover University of Music, Drama and Media


PROGRAMM GMMSI 2015 // VORTRAG (V) / KOLLOQUIUM (K) / CASE STUDIES/PROJEKTE (CS&P)

01.09.

Individuelle Anreise / check in im Hotel / ab 19 Uhr Get together

02.09.

09:15 – 10:00     Anmeldung
10:15 – 10:45      Begrüßung (C. Winter)
11:00 – 12:00     V 1: Strateg. Internationalisierung in der Musikwirtschaft (C. Preitauer & C. Winter)
14:00 – 18:30      CS&P1: Internationalisierung als Netzwerkstrategie (O. Kretschmar & M. Rauch)
ab 19:00               Erkundung von Musikkultur und Musikwirtschaft in Porto

03.09.

09:15 – 12:30      CS&P2: Internationalisierungsstrategien (Teil 2 v. CS&P1: S. Birke & K. Hermes)
14:00 – 18:00      K 1: Kolloquium Medien&Musik&Management
Parallel Arbeit in kurzfristig angesetzten Arbeits- und Projektgruppen

04.09.

09:15 – 12:30      CS&P3: Präsentation und Diskussion ausgewählter Jahrbuchbeiträge (M. Rauch)
Parallel: Arbeit in kurzfristig angesetzten Arbeits- und Projektgruppen
14:00 – 18:00      K 2: Kolloquium Medien&Musik&Management
CS&P4: Präsentation und Diskussion ausgewählter Jahrbuchbeiträge (M. Rauch)

05.09.

09:15 – 12:30      K 3: Kolloquium Medien&Musik&Management
14:00 – 18:00      Parallel: Arbeit in kurzfristig angesetzten Arbeits- und Projektgruppen

06.09.

09:00                    Farewell Porto Breakfast → check out / individual departure

DER NUTZEN FÜR DIE TEILNEHMERINNEN // Das GMMSI vernetzt Akteure und erlaubt Einblicke in aktuelle Forschungs-, Publikations- und Lehrprojekte und in strategische Projekte von Unternehmen, ihren Netzwerken und Städten. 2015 liegt der Schwerpunkt auf Internationalisierungsstrategien sowohl von Netzwerken und Akteuren der Musikwirtschaft sowie von (Musik-)Hochschulen und (Musik-)Städten. Teilnehmer_innen, die qualifiziertes wiss. Feedback wünschen, müssen ihr Forschungsvorhaben auf Basis eines “full papers” präsentieren. Die Präsentation reflektiert die Forschung mit Blick auf Theorie, Methode und praktische Implikationen und den eigenen Beitrag zum Forschungsstand. Um das Feedback zu verbessern werden zusätzlich fünf zentrale Fragen und Probleme in jeweils ein bis drei Sätzen formuliert und auf dem Workshop diskutiert. Aktive Mitarbeit wird von allen Teilnehmer_innen am GMMSI erwartet. Jede_r Vortragende erklärt sich zu einem qualifizierten Feedback (5 min) bereit.

TEILNEHMERGEBÜHR UND ANMELDUNG // Die Bewerbung zum Kolloquium erfolgt mit „extended abstract“ (600-800 Wörter) und Kurz-Lebenslauf bis zum 1. Juli 2015, zu senden an Lorenz Grünewald (l.gruenewald@hmkw.de). Über die Annahme wird bis zum 05. Juli 2015 entschieden. Die endgültigen Texte (ca. 3000 Worte) sind bis zum 1. August in elektronischer Form (Word) einzureichen.

Die Teilnahme am Sommer-Institut kostet 120 € (GMM-Mitglieder 50€) für Lehr- und Lernmaterialien, Snacks und Kaffeepausen. Kosten für An- und Abreise, Hauptmahlzeiten und Unterbringung tragen die Teilnehmer selbst.

Veranstaltungsort und -Übernachtung: Casa diocesana seminário de vilar, rua arcediago von zeller, 50, 4050-621 Porto – www.seminarodevilar.pt – reservierung: reservas@seminariodevilar.pt

GMMSi-Anmeldung: Christine Preitauer (christine.preitauer@gmail.com)

GMMSI-KOLLOQUIUM: Lorenz Grünewald M.A. (l.gruenewald@hmkw.de)

VERANSTALTER: GMM e.V. – verantwortlich für das GMMSI 2015: Univ.-Prof. Dr. phil. habil. Carsten Winter

Hörtest zur Gretchenfrage: mp3 oder wav?

npr

Ein kleiner Hörtest mit 6 verschiedenen Beispielen bei npr.com. Ich finde, man hört den Unterschied recht deutlich, aber es kommt eindeutig auch auf Boxen bzw. Kopfhörer an. Und auf den Song an sich, denn manche Musik wird ja schon so produziert und gemischt, dass sie als mp3 gut klingt. Aber ich möchte nicht zu viel verraten, hört selbst!

Zu Tom’s Diner gibt es auch die folgende Anekdote:

In the late 1980s, when the engineers working on the MP3 were testing their creation, they picked one song to make sure the compression of the audio wouldn’t destroy the sound of the human voice.

That song? The a cappella version of Suzanne Vega’s “Tom’s Diner,” from the 1987 album Solitude Standing. The leader of that team of German engineers, Karlheinz Brandenburg, estimates he listened to the song “500 or 1,000 times.”

[via KMFW]

Die Geschichte des “Amen Break” – Jetzt als Exponat im Online.Museum von “Recht auf Remix”

Eintritt ins Online.Museum

Eintritt ins Online.Museum von “Recht auf Remix”

Über die Initiative Recht auf Remix, die damit verbundenen Aktivitäten und das Online.Museum wurde in diesem Blog ja schon an verschiedenen Stellen geschrieben (zum Beispiel hier, hier oder hier). Vor ziemlich genau einem Jahr wurde das Online.Museum feierlich mit verschiedenen Exponaten aus den Bereichen Internet Meme, Visuelle Medienkultur, Musik, Remix vor Gericht und Crossover eröffnet. Seitdem sind immer wieder mal neue Exponate hinzugefügt worden, auch um die Dynamik von Remix und Webculture zu betonen.

Lorenz Gilli von der Universität Siegen und Georg Fischer vom Graduiertenkolleg “Innovationsgesellschaft heute” der TU Berlin verfolgen in ihrem neuesten Exponat für das Museum die Geschichte eines der einflussreichsten Samples der Musikgeschichte, dem berühmt-berüchtigten “Amen Break”. Nach dem Einspielen des Originalstücks “Amen, Brother” von The Winstons im Jahr 1969 fristete das Stück lange Zeit das typische Dasein einer B-Seite und blieb nahezu unbekannt. Als DJs und Produzenten ab den 1980er Jahren jedoch frische Breakbeats für ihre Mixes und Tracks suchten, erhielt ein sechssekündiger Drum-Fill aus “Amen, Brother” ein zweites, weitaus erfolgreicheres Leben. Mittlerweile gehört der “Amen Break” zu den am meisten gesampelten Fragmenten in der Popmusik überhaupt, stand Pate für unzählige Remixes und ist aus Genres wie Drum’n’Bass, HipHop oder House nicht mehr wegzudenken.

SUPERCOPY – Festival der Samplingkultur, 7.-10. Mai in Mannheim

supercopy-banner

Ein richtig tolles und informatives und spannendes und unterhaltsames Festival zur Kultur des Samplings steht bevor: Es trägt den großartigen Namen SUPERCOPY und findet am zweiten Maiwochenende in verschiedenen Locations in Mannheim statt. Es gibt Vorträge, Workshops, Konzerte, DJ-Sets, Ausstellungen und am Samstag sogar ein eigenes Symposium, veranstaltet vom Institut für deutsche Sprache Mannheim. Am Sonntag wird außerdem der Film über den berühmt-berüchtigten Kunstfälscher Beltracchi gezeigt. Das Programm dreht sich also in vielfältiger Weise um die Kunst des Kopierens und möchte zahlreiche Aspekte beleuchten: Plagiate, Nachahmung, Neuschöpfung, Originalität, Remix Culture, Rekontextualisierung, die Spannung zwischen Alt und Neu oder Probleme mit Urheberrechten bzw. Copyrights.

Die Website ist – dazu passend – ein Tumblr: supercopy-festival.tumblr.com

Hier mal ein Auszug aus Pressetext und Programm:

3,5 Milliarden Jahre Sampling. Ohne Wiederholung und Variation gäbe es keine Evolution und schon gar keine Plattenspieler und Sampler, keine digitale Textverarbeitung und auch kein Copyright. Kopiert wurde schon immer, aber erst seit der digitalen Revolution ist der Kampf so richtig entbrannt um das geistige Eigentum, „das Öl des 21. Jahrhunderts“, wie der Milliardär und Medienunternehmer Mark Getty sagt.

Die ganze Welt auf einem ipod! Nie zuvor hatten wir Zugang zu mehr Werken der Kultur als heute, und nie zuvor war mehr davon im Besitz privater Hände. Das interdisziplinäre Festival SUPERCOPY widmet sich in seiner ersten Ausgabe dem wandelnden Verhältnis von Original und Kopie in Kunst, Technologie und Ökonomie. An vier Tagen präsentiert SUPERCOPY in Mannheim internationale Konzerte, Filme, Performances, Ausstellungen, Workshops und Vorträge an verschiedenen Orten der Stadt.

Vor 40 Jahren erfanden DJs in der South Bronx die ersten Breakbeats und eroberten sich mithilfe billiger japanischer Elektronik die Musik von der Industrie zurück. Was an den Rändern der Gesellschaft begann, ist heute allgegenwärtig: Die Popmusik ist gründlich durchgesampelt, aber auch Literatur, Mode, Film und die Welt der Bilder. Auf Youtube und hundert weiteren Plattformen im Netz und in der materiellen Welt arbeiten die neuen Prosumers an der Auflösung der Grenzen zwischen Konsum und Produktion, Plagiat und Zitat, Kunst und Trash, innovativ und retro, genial und dilettantisch, meins und deins. Was kommt nach Original und Kopie? SUPERCOPY.

 

Kutiman Orchestra - TLV1

Kutiman Orchestra – TLV1

SUPER PROGRAMM

Donnerstag, 7. Mai

18:00 Uhr / zeitraumexit / Kantine / ERÖFFNUNG DES FESTIVALS

18:00 – 21:00 Uhr / zeitraumexit / Kantine / EVERYTHING IS A REMIX – Ausstellung

19:00 Uhr / zeitraumexit / KOPIEREN ALS KULTURTECHNIK – Vortrag

21:00 Uhr / Alte Feuerwache / YOUR BROTHER. REMEMBER? – Performance

/

Freitag, 8. Mai

15:00 – 20:00 Uhr / zeitraumexit /  Kantine / EVERYTHING IS A REMIX – Ausstellung

20:00 Uhr / zeitraumexit / Kubus / SPLITTER – Performance

20:00 – 21:30 Uhr / Alte Feuerwache / TWIT ONE & HULK HODN SAMPLING WORKSHOP

23:00 Uhr / Alte Feuerwache / RADIO LOVE LOVE – DJ-SET

/

Samstag, 9. Mai

10:00 – 16:00 Uhr / Alte Feuerwache / KEINE ANGST VOR DER KOPIE – Symposium

15:00 – 20:00 Uhr / zeitraumexit /  Kantine / EVERYTHING IS A REMIX – Ausstellung

16:30 – 18:00 Uhr / Alte Feuerwache / Studio / WAS DARF DIE WISSENSCHAFT – Vortrag

18:30 – 20:00 Uhr / Alte Feuerwache / Studio / FALK SCHACHT & KUTIMAN – Vortrag & Gespräch

20:00 Uhr / zeitraumexit / SPLITTER – Performance

21:00 Uhr / Alte Feuerwache / Halle / KUTIMAN ORCHESTRA

23:00 Uhr / Alte Feuerwache / Halle / FALK SCHACHT DJ-SET, SUPPORT: SONDERSKOOLER

/

Sonntag, 10.Mai

14:00 – 15:00 Uhr / Institut für Deutsche Sprache / Vortragssaal / MARTIAL ARTS – Podiumsdiskussion

15:00 – 20:00 Uhr / zeitraumexit /  Kantine / EVERYTHING IS A REMIX – Ausstellung

15:00 / Odeon Kino / KUNST IST EINE LÜGE, DIE UNS DIE WAHRHEIT ERKENNEN LÄSST &
BELTRACCHI – DIE KUNST DER FÄLSCHUNG – Vortrag und Film

18:00 Uhr / zeitraumexit / HATE RADIO – Film

20:00 Uhr / zeitraumexit / HISTORY WILL NOT REPEAT ITSELF – Gespräch

Radio Love Love (c) Jeremy Fueser

Radio Love Love (c) Jeremy Fueser

Sampling ist die zentrale Kulturtechnik des beginnenden 21. Jahrhunderts. Supercopy ist das erste Festival der Samplingkultur und demwandelnden Verhältnis von Original und Kopie in Kunst, Technologieund Ökonomie gewidmet. An vier Tagen präsentiert Supercopy inMannheim internationale Konzerte, Performances, Ausstellungen,Workshops und Vorträge.

Ein Festival von Jan-Philipp Possmann und der Alten Feuerwache Mannheim in Kooperation mit

ZEITRAUMEXIT e.V.

und

INSTITUT FÜR DEUTSCHE SPRACHE
VEREIN FÜR VISUELLE KUNST UND JETZTKULTUR
DEM BEAUFTRAGTEN FÜR KULTUR- UND KREATIVWIRTSCHAFT DER WIRTSCHAFSTFÖRDERUNG DER STADT MANNHEIM
STADTBIBLIOTHEK MANNHEIM
INSTITUT FÜR MEDIEN- UND KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFT DER UNIVERSITÄT MANNHEIM
CLUSTERMANAGEMENT MUSIKWIRTSCHAFT
BASF KULTURMANAGEMENT

Aura, anyone? Im Zeitalter technischer Reproduzierbarkeit

Mein erster Tumblr beschäftigt sich mit dem Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit, in dem sich nicht nur das Kunstwerk befindet, sondern gefühlt alles, womit wir es in unserer derzeitigen Gesellschaft so zu tun haben. Das zumindest suggerieren die Aufsatztitel, die ich dort versammelt habe. Was wohl Walter Benjamin dazu sagen würde?

Here we go: reproduzierbarkeit.tumblr.com