Die Sendung mit der Maus: Wie werden eigentlich Schallplatten hergestellt?

Die Maus hatte ich hier vor kurzem schon mal, als sie uns erklärt hat, wie die telefonische Zeitansage funktioniert (nämlich mit einem dreiarmigen Plattenspieler). In einer aktuellen Folge der Lach- und Sachgeschichten geht es um die Herstellung von Schallplatten im Presswerk. Super erklärt und sehr informativ. Prädikat: Pädagogisch wertvoll 😉

Link zum Originalbeitrag in der ARD-Mediathek.

Oder auch hier auf Youtube:

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Samplingroman „White Tears“ von Hari Kunzru

Rezensionsnotiz: Vor ein paar Monaten ist der Roman „White Tears“ des britischen Schriftstellers Hari Kunzru in der deutschen Übersetzung bei Liebeskind erschienen. Ich habe das Buch letzte Woche gelesen und fand es außergewöhnlich gut, die Geschichte ist spannend erzählt und das Thema „Cultural Appropriation“ ist sensibel und wohlüberlegt in den Handlungsverlauf eingebettet. Das Buch hat mich defintiv dazu angeregt, mehr nachzudenken über das Sampling von afroamerikanischer Musik durch Weiße, ein Thema, das in der deutschsprachigen Diskussion um Sampling oft untergeht. Denn genau darum geht es: Um die Aneignung schwarzer Musik, die von Sklaverei und menschenunwürdigen Bedingungen berichtet, durch Weiße, die Platten sammeln und sampeln, aber in der Regel nicht Bescheid wissen um die Produktionsbedingungen von Blues, R&B oder Soul. Kunzru versteht es, genau diese Problematik in einen Roman zu verpacken – mit all ihren Verquickungen und Verwicklungen, aber ohne erhobenen Zeigefinger. Ich beschränke mich an dieser Stelle darauf, das Buch ausdrücklich zu empfehlen und auf einige Rezensionen zu verweisen, die mehr Aufschluss über den Inhalt geben. Der Verlag schreibt:

Ein Blues-Song, den es eigentlich nie gegeben hat, und zwei junge Männer, die besessen sind von schwarzer Musik. Eine Familie, deren unermesslicher Reichtum auf Korruption und Ausbeutung gründet, und ein vergessener Musiker, dessen Geist nicht zur Ruhe kommt. Hari Kunzrus »White Tears« ist ein flirrender Roman über eine Reise in Amerikas Herz der Finsternis, brillant erzählt, düster und poetisch zugleich.
Seth und Carter sind Musikproduzenten in New York. Tagtäglich streift Seth auf der Suche nach neuen Tönen durch die Stadt. Dabei nimmt er am Washington Square Park zufällig eine unbekannte Stimme auf, die für wenige Augenblicke einen Blues-Song intoniert. Im Studio säubert er die Tonspur der Aufnahme und sampelt sie mit anderen Tonfragmenten. Aus Spaß schreibt Carter das Stück dem fiktiven Interpreten Charlie Shaw zu und stellt es mit dem Hinweis, die Aufnahme stamme aus dem Jahr 1928, ins Netz. Unter Sammlern alter Bluesplatten wird der Song im Nu zu einer viralen Sensation. Doch dann werden Carter und Seth von einem Mann kontaktiert, der behauptet, Charlie Shaw habe tatsächlich gelebt, und kurze Zeit später wird Carter von Unbekannten auf offener Straße angegriffen und schwer verletzt. Während er im Koma liegt, macht sich Seth zusammen mit Carters Schwester Leonie auf den Weg in den tiefen Süden der USA, um dort dem Geheimnis des vermeintlich fiktiven Songs auf die Spur zu kommen. Es wird eine Reise in die Vergangenheit, wo der Tod allgegenwärtig ist …

Hari Kunzru, White Tears. Aus dem Englischen von Nicolai von Schweder-Schreiner
352 Seiten, € 22,00
Erscheinungstermin 26. Juni 2017
ISBN 978-3-95438-078-7, erschienen bei Liebeskind

Rezensionen:

Dorian Steinhoff, Deutschlandfunk (Achtung: Spoiler!)

Andrian Kreye, Sueddeutsche

Marcus Müntefering, SPON

 

 

3sat Doku über die deutsche Jazz-Szene: „Der Preis der Anna-Lena Schnabel“

Die Saxophonistin Anna-Lena Schnabel / Screenshot 3sat

Es gibt nicht so viele sehenswerte deutschsprachige bzw. von der deutschen Musikszene handelnde Dokus, die mir spontan einfallen (1 Ausnahme hier). Am Wochenende bin ich allerdings über die 3sat-Doku „Der Preis der Anna-Lena Schnabel“ gestolpert, die die ich hier kurz verbloggen will. Es geht um die Saxophonistin Anna-Lena Schnabel, die für ihr Album “Books, Bottles and Bamboo“ den Echo Jazz erhalten soll. Der Preis ist ein kleines Novum in der Branche, denn mit Jazz lässt sich allgemein nicht viel Geld verdienen. Entsprechend wenig Aufmerksamkeit gibt es medial. Die fehlende Sichtbarkeit möchte man aber offenbar nun ändern, die Preisverleihung wurde unter großem Getöse diesen Sommer in Hamburg veranstaltet und vom NDR übertragen. Was ich bemerkenswert finde, ist die Spannung zwischen der Jazzwelt und dem Komplex aus Öffentlichem Fernsehen und Musikindustrie, der hier gezeigt wird.

Jazz in Deutschland ist ein Geschäft, bei dem nicht viel Geld an die Künstler:innen fließt, von denen aber selbst recht viel abverlangt wird. Den Punkt macht die Doku deutlich: Der Preis ist undotiert. Die Anreise zur Preisverleihung und das Hotel in Hamburg musste Schnabel bzw. ihr Label selber zahlen. Ihr Bruder zahlte sogar 70 EUR Eintritt. Offenbar durfte sie nicht einmal selbst bestimmen, welches Lied von ihrer preisgekrönten CD bei der Preisverleihung aufgeführt werden durfte. Um das Publikum nicht abzuschrecken, setzte sich der NDR mit der Auswahl eines eher gefälligen Stücks durch, eines, das zwar auf der CD als Interpretation veröffentlicht , nicht aber von Schnabel selbst komponiert ist — sie selber wollte ein anderes, vermutlich für das TV-Publikum weniger zugängliches Stück aufführen.

Auch Florian Drücke, Geschäftsführer des Bundesverbands für Musikindustrie, der in der Doku interviewt wird, kann nicht wirklich überzeugend darlegen, warum von der Preisträgerin solche Kompromisse abverlangt werden. Er murmelt etwas von Kommunikationsproblemen zwischen Label und Künstlerin, externalisiert also die Schuld, und spricht davon, dass der Echo prinzipiell keine Ressourcen habe, ein Honorar oder wenigstens die Reisekosten zu übernehmen. In der Doku selbst sieht man dann auch die Prominenz, die in teuren Autos auf rotem Teppich zum Echo gekarrt wird, natürlich unter Blitzlichtgewitter und viel Bohei. Auch vor Vergleichen mit dem Grammy ist man sich nicht zu schade.

Tja, das passt alles nicht so recht zusammen. Ob man gleich von „Zensur“ sprechen muss, weiß ich nicht (der NDR hat zwischenzeitlich die Kritik zurückgewiesen, das Stück hätte nicht selbst ausgesucht werden dürfen), aber ein „Gschmäckle“ hat es allemal und die Verlogenheit der Vernastaltung kommt in der Doku sehr gut zum Ausdruck. Die Gelegenheit, dem NDR eins reinzudrücken, lässt sich 3sat natürlich auch nicht nehmen. Mittlerweile gibt es auch weitere Presse zu dem Film und der eher zweifelhaften Veranstaltung.  Zum Beispiel bei ZEIT online:

Der einzige Lohn der Akteure ist der Auftritt in einer sülzigen Fernsehsendung und der Echo-2017-Sticker, den sie auf ihre Platten kleben können, um sie besser zu verkaufen, weil das Publikum vielleicht denkt, die Auszeichnung sei etwas Besonderes. Dass es auch bei der Ermittlung der Preisträger zweifelhaft zugeht, erzählt der Film nicht, aber man kann es anderswo lesen: Der Kölner Kritiker Michael Rüsenberg hat auf seiner Seite jazzcity.de nachgezählt, dass in 7 von 21 Kategorien Künstler der Münchner Plattenfirma act gewonnen, also ein Drittel aller Preise eingeheimst haben. „Fragwürdig“ findet er das im Einzelfall, einige Entscheidungen nennt er gar „Lachnummern“, „man möchte schreien“.

„Der Preis der Anna-Lena Schnabel“, 45 min, 3sat, abrufbar in der Mediathek. 

Zur Website von Anna-Lena Schnabel

Everything is a Remix – Neues Video zu „Fair Use“

Der Filmemacher Kirby Ferguson war schon öfters mit seiner „Everything is a Remix“-Serie hier im Blog. In seinem neuesten Video gibt er wieder einmal den Erklärbär: diesmal zum Thema „Fair Use“, das ja im deutschen Rechssystem so nicht existiert, für das sich aber die Initiative „Recht auf Remix“ stark macht (Sampling ist hier natürlich auch mitgedacht).

Kurz gesagt: Fair Use ist eine Ausnahmeregelung, die beispielsweise im US-amerikanischen Copyright Law verankert ist, und nicht autorisierte Kopien unter bestimmten Umständen genehmigt, beispielsweise für Bildungszwecke oder Zitationen. Bei Wikipedia findet sich diese brauchbare Auflistung:

Fair Use besagt, dass die Wiedergabe urheberrechtlich geschützten Materials zum Zwecke der Kritik, der Stellungnahme, der Berichterstattung, der Bildung und der Wissenschaft keine Urheberrechtsverletzung darstellt. Ob eine Verwendung urheberrechtlich geschützten Materials angemessen ist oder nicht, ist im Einzelfall nach folgenden Kriterien abzuwägen:

  1. Zweck und Art der Verwendung (gewerbsmäßig oder nicht; umgestaltende Nutzung oder nicht (sog. transformative use))
  2. Art des urheberrechtlich geschützten Werks
  3. Umfang und Bedeutung des verwendeten Auszugs im Verhältnis zum ganzen Werk
  4. Auswirkung der Verwendung auf den Wert und die Verwertung des geschützten Werks

Patina – die Zukunft der Endlichkeit (DLF Podcast)

Seitdem ich in Berlin lebe, frage ich mich, warum so viel Kneipen, Restaurants und Clubs das Alte und Gebrauchte hier so zelebrieren, wie die DDR-Tapete, Omas Geschirr oder auf dem Flohmarkt gefundene Stühle. Diese Vorliebe ist manchmal wirklich bizarr und auch wenn ich mich mittlerweile daran gewöhnt habe, fällt es mir trotzdem hin und wieder auf. Viele Gäste finden offenbar die Patina, die Gebrauchs- und Verfallsspuren der Dinge, irgendwie anziehend. Berlin selbst mit seiner maroden Infrastruktur und seiner generellen Kaputtheit hat daraus irgendwie einen Lifestyle gemacht, der sich gut vermarkten lässt („Berlin Style“).

Aber auch in anderen Bereichen kann man den Hang zum Retro beobachten: Instagram-Filter, Rennräder aus den 1970ern, Filme und Serien, die im Stil des „Golden Age of Hollywood“ (wie „The Artist“) oder im Sciene-Fiction-Stil vor 30 Jahren produziert sind (wie „Stranger Things“). Der Popkritiker Simon Reynolds hat diese Rückwärtsgewandtheit für die Musik beschrieben und das Phänomen mit seiner Diagnose von der „Retromania“ versucht auf den Punkt zu bringen. Sampling und Diggin‘ in the Crates gehören selbstredend dazu: auch hier wird das Alte ja wahnsinnig gefeiert und gesucht.

In diesem Zusammenhang bin ich letztens beim Deutschlandfunk auf einen interessanten Podcast gestoßen, der einen weiten Bogen zur Erklärung anbietet. In der von Thomas Palzer verantworteten Sendung „Patina – die Zukunft der Endlichkeit“ wird bis ins 17. Jahrhundert zurückgegriffen. Damals hatte Patina eine bestimmte soziale Funktion, die sie mit dem Entstehen der kapitalistischen Industriewirtschaft und der modernen Konsumgesellschaft nach und nach verlor. Ursprünglich wurde mit der Patina auf dem Silberbesteck, also den durch Rost entstandenen Verfärbungen, angezeigt, dass sich das Besteck schon lange im Besitz einer Familie befindet. Auf diese Weise konnte familiäre Tradition und Ehrbarkeit ausgewiesen werden, um einen höheren sozialen Stand zu gelangen:

„Im 16. Jahrhundert hätte jemand, um seinen Anspruch auf sozialen Status zu befestigen, silberne Teller verwenden können – neue, ohne Patina. Tatsächlich aber – so McCracken – verwendete man Silbergeschirr mit Patina, denn erst durch die Patina wird von der Familie wortlos geltend gemacht, dass ihr Anspruch auf hohen sozialen Status bereits seit langem besteht.“

Durch den Siegeszug der kapitalistischen Herstellungsweise veränderte sich diese Praxis aber, da das Neue eine Aufwertung erfährt: in Form von Moden, Nachrichten („News“) und immer neuen Produkten, die es zu kaufen gibt. Das Alte verliert an Wert, die Patina steht ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr für Altehrwürdigkeit, sondern für den verschlafenen Trend oder zu wenig Ressourcen für eine Erneuerung. Die Gesellschaft fängt an, verstärkt nach vorne zu sehen und das Neue nicht als Bedrohung, sondern als willkommene Abwechslung zu begreifen:

Das Neue wird zur Droge, die Neuigkeit zum unbedingten Hut der Saison – und mit ihr gewinnt der Journalismus an Bedeutung, der die News zur Ware macht.

„Und währenddessen verliert die Patina dramatisch an Wert.“

Und jetzt die Pointe: Im ästhetischen Kapitalismus, in dem wir uns heute befinden und in dem der Inszenierungswert wichtiger wird als der Gebrauchswert einer Ware, muss manchmal künstlich nachgeholfen werden, um sich von der ständigen Neuheit der konkurrenten Konsumgüter abzugrenzen. Das Alte wird wieder hip und steht nun auf einmal für Authentizität, für das „Ehrliche“. Das beste Beispiele in dem Zusammenhang ist sicherlich der Manufactum-Katalog, der mit Slogan „Es gibt sie noch, die guten Dinge“ wirbt.

Der Schluss des Podcasts ist mir etwas zu kulturpessimistisch und verklärend:

Wenn Dinge heute mit Patina ausgestattet sind, ist diese immer gefälscht. Patina ist eine Verkaufsstrategie, die banale, bedeutungslose Dinge mit einem Heimweh versieht, das nur so aussieht, als wäre es eines.

Trotzdem, es bleibt eine sehr hörenswerte halbe Stunde, die ich unbedingt empfehle. Ich werde bei Gelegenheit mal darauf zurückkommen und versuchen, die Argumentation von der Patina am Beispiel von Sampling etwas weiterzuführen.

Hier der Link zur Sendung. Super am Deutschlandfunk ist ja auch, dass das Redemanuskript immer zur Verfügung steht, macht bspw. das Durchsuchen leichter. Hier geht es direkt zum Stream:

Crate Digging und Re-Issues – Zwei Einblicke in Kultur und Geschäft mit alter Musik

Screenshot aus dem Tedx-Talk / (c) Bruno Destombes (steht rechts unten im Bild)

Auf dem Vinylfetisch-Blog The Vinyl Factory bin ich auf diesen Talk gestoßen. Der DJ und Plattensammler Alexis Charpentier spricht hier über seine Leidenschaft: das Suchen, Aufspüren und Sammeln von alten, vergessenen und verschollenen Schallplatten. Er umschreibt mehrmals, dass seine Tätigkeit große Nähe zu Archäologen und Archivaren bzw. Kuratoren hat. Auch zu Detektiven, würde ich mal noch ergänzen, je nachdem, wie ernst man das Ganze nimmt. Interessant finde ich zudem, wie er den Zusammenhang zu der Unmenge an digital verfügbarer Musik herstellt und dass es in diesen unübersichtlichen Zeiten Menschen braucht, die aus dem Ozean des Verfügbaren eine Auswahl treffen (z. B. durch DJ-Sets oder Spotify Playlisten, aber auch Re-Issues und Compilations). Charpentier erzählt dabei auch die Geschichte von dem haitianischen Musiker Henri-Pierre Noel, dessen Musik leider untergegangen ist, die aber dank der Digger nun als Re-Issue wieder verfügbar ist.

Was Alexis Charpentier nicht erzählt, ist wie das Re-Issue-Business so abläuft, insbesondere was die Lizensierung der alten Musik betrifft und wie sehr teilweise die wiederaufgelegten Musiker ausgequetscht werden – auf Basis alter und neuer Verträge, in denen beispielsweise Studiomusiker per buy-out die Copyrights an ihren künstlerischen Anteilen entzogen wurden. Zu diesem Thema gibt es bei der Groove gerade einen guten kritischen Artikel, auf den ich in diesem Zusammenhang unbedingt aufmerksam machen will, da er einen differenzierteren Blick auf das Geschäft mit der Aneignung vergessener Musik bietet und nicht nur die weiße Kuratoren-Perspektive bedient. Hier zwei kurze Ausschnitte aus dem Artikel „Black Roots, White Fruits“ von Niklas Fucks:

Oft ist die Rechtslage unklar, das Originallabel lange schon nicht mehr existent, der Lead-Sänger verschollen, die Masterbänder zerstört, die Verträge abgebrannt, die Nachkommen zerstritten oder kaum zu finden. „Manchmal ist man froh, wenn man überhaupt jemanden findet, der einem das Geld abnimmt und idealerweise unterschreibt, dass er die Rechte hat“, gesteht ein Labelbetreiber, der lieber anonym bleiben möchte. Abgesehen davon haben nicht immer die MusikerInnen die Rechte inne, obwohl sie in einer perfekten Welt die Tantiemen verdienen würden. Der bekannteste Fall einer solchen Win-Lose-Situation ist der von Clyde Stubblefield: Der „Funky Drummer“-Schlagzeuger hat nie etwas an seinem legendären Drumbreak verdient, obwohl es sich um die meistgesampelten Takte der Musikgeschichte handelt. Einigen Labels erscheint es so sinnvoller, Bootlegs zu pressen oder die teils recht schwammige Gesetzeslage wie etwa die Verjährung des Urheberrechts 70 Jahre nach dem Tod des Verfassers auszunutzen.

[…]

Es ist nicht zu leugnen, dass die meisten Reissue-Labels von wohlhabenden, oft weißen, nordamerikanischen oder europäischen Männern betrieben werden. Die mögen uns mit ihrer Arbeit zwar allen einen Gefallen tun, aber eben auch die klassischen kolonialen Mechanismen reproduzieren, die bis heute die Weltwirtschaft bestimmen.

Hier geht es zum kompletten Groove-Artikel „Re: Issues. Hinter den Kulissen der Reissue-Industrie“ von Niklas Fucks.