Bob Willoughby fotografiert Big Jay McNeely am Saxofon (1953)

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big-jay-mcneely-on-sax-olympic-auditorium-la-1953-bob-willoughbyFotografie von Bob Willoughby: Big Jay McNeely driving the crowd into a frenzy at the Olympic Auditiorium, Los Angeles, 1953 (Original in Schwarz/Weißnachkoloriert von traquea auf reddit)

Sampling-Videos im Netz

2010-12-16

Auf dem JuS-Kanal auf Youtube findet ihr nun einige Videos, die im Laufe der Zeit zusammen gekommen sind und die alle auch mit Sampling, Digging und Artverwandtem zu tun haben. Die Idee ist, die Liste laufend zu aktualisieren und das vorhandene Material zu sammeln. Es finden sich kleine Dokus, interessante Tracks und andere feine Goodies.

 

Unter anderem gibt’s dieses schöne Video von DJ Dbefekt, kompakt zusammengeschnitten und in einem eleganten 6-Minuten Häppchen für Youtube verpackt: DJ Dbefekt – Sampling

 

Etwas kürzer, aber auch sehr informativ und ansehnlich aufbereitet ist diese kleine Doku über die Akai MPC a.k.a. „The Two Hand Band“:

Und hier noch drei Videos, die Sampling auch auf der musikalischen Ebene thematisieren:

 

Eins Zwo – Rechte Dritter

 

Paul Frick – Steal my Heart

 

Pablo – The Story of Sampling

Auf Vimeo finden sich übrigens auch ganz interessante Sachen. Dies hier ist eine über 20-minütige Dokumentation namens „Walking on Eggeshells: Borrowing Culture in the Remix Age“, die als Seminararbeit an der Universität in Yale zum Themengebiet Aneignung, Besitz und Kultur angefertigt wurde.

 

Und zu guter Letzt noch den ersten der vier Teile von „Everything is a Remix“, in denen versucht wird den Remix als zentrale Kulturtechnik der Postmoderne zu beschreiben.

Who-is-Who?-Mixes

2010-08-18

Hier mal zwei sehr smoothe Mixes auf Mixcloud, die eine breite Klangtapete bekannter und weniger bekannter Samples thematisieren. Beide tight gemixt und allein vom Tracklisting her schon ein Leckerbissen. Prädikat: serious stuff.

Doch Vorsicht: Das Hören kann (und soll) geprägt sein von ständigen „Ahh, das kenn ich doch“ und „Ouhh, das ist also Original“.

Zum Einstieg der who-Sampled.com’s Celebration of Curation Mix, „a mix of classic breaks, heavily sampled originals, favourite sample-based joints and cool covers“ wie man es dort selbst beschreibt. Ein leicht zugängliches Stück Musikgeschichte, angenehm arrangiert und aufpoliert als Tribute für den kürzlich verstorbenen Melvin Bliss, dem wir den berühmten Drumbreak aus „Synthetic Substitution“ verdanken.

In Dejoe’s „Samplepedia“, dem etwas anspruchsvolleren der beiden Mixes, wird man in 60 Minuten ebenfalls auf eine angenehme Reise  geschickt: ein Mix aus 100 Tracks alter, ausschließlich originaler Funkbreaks, soulful Vibes und jazzigem wie rockigen Stuff. Kommt ein bisschen schneller zur Sache der Gute. Definitiv ein Liebhaberexemplar.