In the Mix: Harvey Sutherland – Clubberia Podcast

Harvey Sutherland

Der Australier Harvey Sutherland, der so fluffig-lockere Housebeats wie „Bamboo“ produziert hat, mischt sich hier in einem Podcast für die japanische Plattform clubberia.com durch eine wilde Melange aus Funk, Disco, Krautrock und jazzigem Zeug. Manchmal bisschen schräg und kopflastig, aber immer sehr groovend. Ich mag seinen Style und seinen Geschmack.

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Vinyl: Boom oder „Böömchen“? – Diskussionsveranstaltung vom Deutschlandfunk zum Record Store Day

Diggin in the Crates Sydney

Heute ist Record Store Day, eine Veranstaltung, die von den kleinen Plattenläden vor einigen Jahren ins Leben gerufen wurde, um die Leute verstärkt zum Platten shoppen zu animieren. Seit einigen Jahren wird es aber etwas zwiespältig. Denn es gibt seitens der kleinen Indielabels und Plattenläden vermehrt die Kritik, dass die Majorlabels mit ihren Aufträgen die Presswerke verstopfen – und die Indies damit nicht mehr zum Zug kommen. Oye Records aus Berlin haben daher dem RSD daher schon abgeschworen.

Es ist dabei eine Kritik, gegen die sich meiner Meinung nach die Pressesprecher und Vertreter der Majors nie wirklich stichhaltig behaupten können. Zumindest habe ich noch keine Antwort seitens der Majors gehört, die überzeugend wäre. Das typische Antwortschema ist in der Regel:

  • die Trennung zwischen Major und Indie sei schon seit langer Zeit hinfällig und das Gegeneinander-Ausspielen wirke dementsprechend lächerlich [Abwertung der Frage/des Vorwurfs]
  • die Majors verstopfen nicht durch ihre Marktmacht die Presswerke, sondern entsprächen nur der Nachfrage der Kunden; ihre umfangreichen Aufträge seien dementsprechend Markt- und nicht Angebotgetrieben, eine Marktmacht werde daher nicht missbraucht [Externalisierung der Schuld I]
  • optional: die Presswerke sollen die Zeichen der Zeit endlich erkennen und sich neue Maschinen anschaffen [Externalisierung der Schuld II – verschärft und verhöhnend]

Schade, dass diese doch ziemlich simple und leicht zu durchschauende Argumentationslinie nie wirklich durchstoßen oder zumindest angekratzt wird. Als Beispiele führe ich mal die Doku „Vinyl lebt“ vom ZDF an und die aktuelle Diskussionsveranstaltung „Die Folgen des Vinylhypes“, die letzte Woche im DLF lief und jetzt als Podcast zur Verfügung steht. Mit dabei: Hans Nieswandt, DJ und künstl. Geschäftsführer am Institut für Populäre Musik, Jan Köpke, Koordinator des „Record Store Day“ in Deutschland und Label-Chef von Popup Records, und Thomas P. Heckmann, DJ und Besitzer des Techno-Labels Trope Recordings.

 

Vielleicht sind wir auch schon am Peak der Angelegenheit angekommen, denn alle Beteiligten bezweifeln die „Boom“-Ausmaße des Vinyl-Hypes. Der Moderator spricht dann auch weitgehend von einem „Böömchen“. An anderer Stelle bezweifelt Nieswandt darüber hinaus die Nachhaltigkeit und Langfristigkeit des Hypes, nachzulesen in diesem Interview.

Podcast: „Pop will eat itself“ – Wiederholung am 27. und 28. Februar auf WDR 3

Der sehr empfehlenswerte Podcast „‘Pop will eat itself.’ Vom Musikmachen mit Musik. Remix, Plagiat und Copyright“ von Martin Butz wird am 27. und 28. Februar beim WDR 3 wiederholt. Ursprünglich wurde die Sendung 2014 vom Deutschlandfunk ausgestrahlt, es gibt aber offenbar nach wie vor großes allgemeines Interesse an diesem Thema, wie auch der Fall „Metall auf Metall“ vor dem Bundesverfassungsgericht nahelegt. Ich habe über den Podcast an anderer Stelle schon ein paar Zeilen verloren, die ich nochmal rausholen möchte:

Beginnen wir mit dem aktuellsten Feature: “Pop will eat itselfvon Martin Butz, der für Recht auf Remix schon vorab interviewt wurde. Martins Thema ist das Verhältnis von technologischen Möglichkeiten, ästhetischen Anforderungen und urheberrechtlichen Verwicklungen, in dem sich die moderne Musik- und Kunstproduktion derzeit befindet. Anhand zahlreicher Interviews mit Experten aus Wissenschaft, Recht, Kunst und Musik spürt er den Phänomenen “Remix”, “Zitat” und “Variation” nach und zeigt an vielen spannenden Beispielen aus der klassischen Musik, dem Pop und weiteren künstlerischen Richtungen die historische Dimension dieser Techniken auf. Sehr unterhaltsam und vielseitig, und damit als Einsteig hervorragend geeignet! Ins Manuskript kann man auch vorher schon mal reinschnuppern. Außerdem empfehle ich die Hintergrundinformationen, die Martin bei sich verbloggt hat.

Die Sendetermine sind:

  • Samstag, 27. Februar 2016, 12.05 – 13.00 Uhr
  • Sonntag, 28. Februar 2016, 15.05 – 16.00 Uhr

Es gibt auch eine kleine Kostprobe zum Reinhören. Erfreulicherweise soll der Podcast nach der Ausstrahlung auch als Download zur Verfügung stehen! Alles Weitere findet sich hinter diesem Link.

Zündfunk-Podcast: „Generation Preset. Wie digitale Voreinstellungen die Popmusik prägen“

Preset-Schalter an einem Rundfunktempfänger von etwa 1960; Berndt Meyer - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, $3

Preset-Schalter an einem Rundfunktempfänger von etwa 1960; Berndt Meyer – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, $3

Es gibt da diesen Witz über Samples, Loops und Ziegen:

I thought that using loops was cheating, so I programmed my own using samples. I then thought that using samples was cheating, so I recorded real drums. I then thought that programming them was cheating, so I learned to play the drums for real. I then thought that using purchased drums was cheating, so I learned to make my own. I then thought that using pre-made skins was cheating, so I killed a goat and skinned it. I then thought that was cheating too, so I grew my own goat from a baby goat. I also think that this is cheating, but I’m not sure where to go from here. I haven’t made any music lately, what with the goat farming and all.

Passend dazu gibt’s derzeit beim Zündfunk, einem Format des Bayerischen Rundfunks, gerade ein interessantes Feature über Presets, also die Voreinstellungen der digitalen Musikproduktion, mit deren Hilfe bestimmte Klänge gespeichert und immer wieder abgerufen werden können. Der gewählte Aufhänger für das Feature ist (natürlich!) Kreativität, welche durch Presets wahlweise eingeschränkt oder ermöglicht wird:

Bedeuten die technischen Möglichkeiten Fluch oder Segen für unsere Kreativität?

Oder auch:

Erleichtern uns diese digitalen Hilfsmittel die Arbeit, so dass mehr Platz ist für die eigentliche Kreativität? Oder stehen wir zunehmend einem Massenphänomen gegenüber, das für immer mehr Musik von der Stange verantwortlich ist?

Ich frag mich zwar eigentlich, was die „eigentliche Kreativität“ denn eigentlich sein soll, und eigentlich auch, ob durch Presets mehr „uneigentliche“ Kreativität hervorbracht wird? Aber das ist eigentlich nur mein persönlicher Vorbehalt gegenüber abgelutschten journalistischen Dichotomien, die dann eh nicht wieder thematisiert werden, sondern einfach nur catchy klingen sollen. So auch in diesem Fall.

Aber sei’s drum, der Podcast hat andere Stärken. Es wird anhand einiger Musikbeispiele sehr schön gezeigt, welche Rolle Presets spielen können. Das passt natürlich für das Format einer Radiosendung perfekt und macht das Ganze auch sehr spannend. Gerahmt wird das Feature durch Interviews mit dem Berliner DJ und Produzent Stefan Goldmann (der 2015 ein Buch über Presets herausgebracht hat), mit Robert Henke von Monolake (Mit-Entwickler von Ableton Live) und auch mit Musikern wie Andreas Gerth und Florian Zimmer von Driftmachine.

Stefan Goldmann hat jüngst auch auf einen Artikel bei Resident Advisor reagiert, in dem es um versteckte Co-Autorschaft im Techno ging. In seiner Antwort gibt er zu bedenken, dass die Sache mit der eindeutigen Autorschaft so einfach nicht sein kann wie bei RA gedacht. Das kreative Moment sei auch im Umgang mit der Materialität der Instrumente zu sehen, wie er auch im Podcast betont.

Irgendwann in der Mitte des Beitrags wird dann auch die Frage diskutiert, ob die Industrie ganze Stile mit ihren Presets maßgeblich steuern kann. Gegen Ende des Podcasts ist man sich ziemlich einig darüber, dass es so ist. Wie sich das auf musikalische Kreativität auswirkt, wird dann leider nicht mehr besprochen. Trotzdem alles in allem sehr hörenswert:

 

In the Mix: Ghost Notes – Love Harder Podcast Februar 2015

Eine neue Mixtur, die ich für die Münchner Kollegen von Love Harder Records zusammengestöpselt habe. Der Mix ist an den heimischen Plattenspielern in Berlin entstanden und die Tracklist verrät, dass es wieder einmal eine recht internationale Angelegenheit geworden ist: Es sind Labels aus Holland, Russland, Australien, UK, Österreich, Deutschland und den USA dabei, was ich sehr schön finde. Die meisten Tracks sind aktuelle Favourites von mir, vorwiegend funky, disco und soulful House. Kleiner persönlicher Leckerbissen: die letzte Nummer von Mark Rae im Kraak & Smaak Remix, das Orgelsolo ist einfach großartig und fetzt seit 2004!

Der Podcast lief bei sceen.fm und bei Dradio Wissen in der Sendung „Club der Republik“, jetzt online bei Soundcloud.

 

Tracklist:

Andy Hart – The Same for Me [Heist]
Daniel Lesemann – Time to go [Outplay]
Shyam – Making Love [Fox Trax]
Harvey Sutherland – Bamboo [Voyage]
Dan Shake – Out of Sight [Black Acre]
Hyenah – Tale from the Dirt [Freerange]
Schmutz – Shu [4 Lux]
Willie Colon – La Banda (Roman Rauch Rerub)
Theo Parrish – Cypher Delight [Sound Signature]
Percussions – KHLHI [Text]
Glenn Astro – The Power (Medlar Remix) [WotNot]
Mark Rae – Medicine (Kraak & Smaak Remix) [Grand Central]

Vier gewinnt! Aktuelle Podcasts zum Themenbereich Sampling, Originalität und Wiederholung

Vier gewinnt! Aktuelle Podcasts zum Themenbereich Sampling, Originalität und Wiederholung

Das Jahr 2014 hat bereits eine Handvoll sehr interessanter und gut gemachter Podcasts hervorgebracht, die von „etablierten“ Häusern produziert wurden und alle – mit verschiedenen Schwerpunkten – um den Themenbereich Sampling, Remix, Mashup, Wiederholung, Loops, Variation, Plagiat, geistiges Eigentum und Urheberrecht kreisen. Diese Entwicklung ist sehr erfreulich, weil sie die Relevanz der Themen auch in einer breiteren Öffentlichkeit diskutiert und damit die engen Grenzen der eigenen „Filterbubble“ verschiebt. Ich möchte diese kleine „Welle“ an Podcasts zum Ausgangspunkt nehmen, um hier eine kurze Sammelbesprechung anzubieten. Die Podcasts empfehlen sich alle vier sehr gut zum Nebenbeihören, z. B. beim Kochen, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder zwischendrin auf der Couch. Trotzdem empfehle ich aus thematischen Gründen mal folgende Reihenfolge:

Die vier Podcast zum Herunterladen, Anhören, Sampeln und Remixen

Beginnen wir mit dem aktuellsten Feature: „Pop will eat itself von Martin Butz, der für Recht auf Remix schon vorab interviewt wurde. Martins Thema ist das Verhältnis von technologischen Möglichkeiten, ästhetischen Anforderungen und urheberrechtlichen Verwicklungen, in dem sich die moderne Musik- und Kunstproduktion derzeit befindet. Anhand zahlreicher Interviews mit Experten aus Wissenschaft, Recht, Kunst und Musik spürt er den Phänomenen „Remix“, „Zitat“ und „Variation“ nach und zeigt an vielen spannenden Beispielen aus der klassischen Musik, dem Pop und weiteren künstlerischen Richtungen die historische Dimension dieser Techniken auf. Sehr unterhaltsam und vielseitig, und damit als Einsteig hervorragend geeignet! Ins Manuskript kann man auch vorher schon mal reinschnuppern. Außerdem empfehle ich die Hintergrundinformationen, die Martin bei sich verbloggt hat.

„‚Pop will eat itself.‘ Vom Musikmachen mit Musik. Remix, Plagiat und Copyright“ (Martin Butz, Deutschlandfunk 2014)

 

Einem ähnlichen Ansatz folgen die Macher des Podcasts „Fade in/Fade out. Remixing Culture“ von der Kulturwelle der HU Berlin. Ich vermute dahinter Angehörige des Instituts für Kulturwissenschaften. Sie betrachten den Remix aus einer allgemeinen Perspektive, als Kulturtechnik, die eben in der Musik eine spezielle, geradezu postmoderne Ausprägung angenommen hat, wenn alles musikalische Material als „Sound“ verfügbar ist und in endlosen Rekombinationen neu zusammengesetzt werden kann. Ein Akzent des Features liegt dabei auf der Frage nach der „Authentizität“: Was und wie muss etwas klingen, damit es als authentisch erfahren wird? Durch die Beleuchtung dieser spezieller Fragen ist es ein super follow-up zu Martin Butz‘ Feature. Sehr interessant ist auch der Abschluss, in dem die Sendung selbst von Ramsus Lauvring geremixed wird.

„Fade in/Fade out. Remixing Culture“ (Anastasia Andersson und KollegInnen, Kulturwelle, Institut für Kulturwissenschaft, HU Berlin 2014)

 

Der Journalist Andreas Main dreht sich für sein Feature „Die Wiederholung in den Künsten“ im Kreis – bildlich gesprochen. Die Wiederholung, die Serie, der unendliche Loop ist sein Thema, das er in verschiedenen Portraits und Interviews mit Musikern und Künstlern erkundet. Die künstlerische Wiederholung hat in unserem Kulturkreis einen denkbar schlechten Stand, da sie vorwiegend mit Faulheit, bloßem „Abkupfern“, fehlender Inspiration oder sogar Plagiat in Verbindung gebracht wird. Doch zeigt Andreas Main, dass die fortlaufende Wiederholung oder Imitation einen ganz eigenen künstlerischen Aspekt bereit hält, wie zum Beispiel durch das tiefe auditive Eindringen in einen House-Loop. Oder, und diese Stelle fand ich besonders beeindruckend, durch die bewusste Reduktion und Fokussierung auf eine bestimmte Sache: der Maler Peter Dreher malt seit Jahren ein und dasselbe Glas. Jeden Tag auf’s Neue, und jeden Tag ist es eine neue Herausforderung für ihn. Auch hier wurde netterweise das Manuskript bereitgestellt.

„Die Wiederholung in den Künsten: Tag um Tag guter Tag“ (Andreas Main, Deutschlandfunk 2014)

 

Und wo bleibt da die Originalität?, fragt Roderich Fabian vom Bayerischen Rundfunk in seinem Feature „Bewährt statt neu“. Die Antwort könnte lauten: Auf der Strecke. Die Sendung arbeitet sich an der These von der „Originalitätsdämmerung“ des Karlsruher Kunstprofessors Wolfgang Ulrich ab, die Peter Dreher im o. g. Feature bereits vorbildlich illustriert hat. Die Fixierung auf Originalität, Innovation und das ständige Neue ist ein Fetisch unserer Zeit, dabei ist Bewährtheit und Vertrautes ein viel signifikanteres Dogma der Kunst, wenn man Ulrich folgt. Der Podcast hängt sich dabei an der Diagnose der „Retromania“ auf, die der Musikjournalist Simon Reynolds diskutiert und zeigt anhand zahlreicher Beispiele, dass es mit Originalität in der Kunst oft ganz anders bestellt ist, als auf den ersten Blick scheint.

„Bewährt statt neu. Ist die Originalität der Kunst am Ende?“ (Roderich Fabian, Bayerischer Rundfunk 2014)

 

In the Mix: Ghost Notes – Circus Podcast #21

chn_podcast_21_ghost_notesEin neuer Mix von mir. Diesmal eine HipHop/Funk/Downbeat-Mischung für die musikalisch sehr breit gefächerte und absolut empfehlenswerte Podcast-Serie von chn.io

Circus Podcast #21 – Ghost Notes (Feb 2014)

Ghost Notes ist eigentlich ja mehr für seine DJ-Sets, die sich irgendwo an der Grenze von House und Bass Music bewegen, bekannt. Seine heimliche Liebe aber gilt seit 15 Jahren den gediegenen Downbeats, dem Funk und auch dem HipHop. Für die 21. Ausgabe des Circus Podcasts hat er sich, angetrieben von futuristischer Nostalgie, durch sein Platten- und Festplattenarchiv und damit auch zurück in die Zukunft gemixt. Dahin zurück, als HipHop hören, mit den Jungs abhängen und Basketball spielen noch eins war. Als es das Normalste und gleichzeitig das Allergrößte war. Dahin zurück, als „Sachen geregelt zu kriegen“ noch Hausaufgaben abschreiben hieß und die Nachmittage dafür herhalten mussten, die Flausen aus dem Kopf zu kriegen… Die Flausen sind schon lange draußen, vertrieben von den ersten grauen Haaren und auch die gute alte Liebe musste einiges aushalten. Was aber nicht heißt, dass nicht immer noch freshe Beats zu entdecken wären! Im Mix gibt’s aktuellen Shit von Mr. Backside, Flo Filz oder Bluestaeb, unveröffentlichtes Material von Kova und Snuicide, aber auch funky Grower von Kutiman oder exzellente Cheesiness von Alan Hackshaw auf die Ohren. Durch die Sendung führen Peter Frankenfeld und Max Greger. Bitte schön die Genicke aufwärmen. Es soll ja hinterher niemand klagen, dass vorher keiner gewarnt hätte.

Brownout – I won’t lie (Grant Phabao Remix)
6th Borough Project – If the Feeling’s right?
Max Graef x Delfonic – The Way
Jamal – Keep it real (Flo Filz Remix)
Unda – Off the Cuff
Mr Scruff – Ug
Jurassic 5 – Freedom
Mr Backside feat. Jane R. Gee – Injured
Alan Hackshaw – Girl in a Sportscar
Snuicide – Blueberryhempflakes
Brous One – No es Difficul
Kova – Cool Struttin‘
Brenk Sinatra – Everyday Scenario
Cuthead – Everlasting Sunday
Bluestaeb x Eloquent – Rapresent
Manzu x King Brut – Blunaut
Mark B & Blade feat. Al Tariq – Split Personalities
Kutiman – No Groove where I come from
Aphrodelics – Rollin‘ on chrome (K&D Wild Motherfucker Dub)
Dadamnphreaknoizephunk – Complex Dinner Wardrobe
Sola Rosa – All you need