In the Mix: Nighthawks and the sun

Das Bild „Nighthawks“ von Edward Hopper aus dem Jahr 1942 ist weltberühmt und Vorlage zahlreicher Mashups und Remixes innerhalb der Popkultur.

Hier hingegen trifft die Sonne auf das Bild. Ein Reddit-User names NightmareAkin hat genau den Moment erwischt, in der die Bar perfekt augeleuchtet zu sein scheint.

„The way the sun shines on the picture.“ posted by NightmareAkin on Reddit

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In the Mix: Ghostemane – Mercury

Starkes Musikvideo von Ghostemane aus L.A., der irgendwie so eine Mischung aus Hip Hop, Metal und Noise macht. Ziemlich düster. Hier der Track „Mercury“ gemasht mit dem Cartoon „Betty Boop Snow White“ von 1933 (siehe unten). Passt absurd gut zusammen.

Recently I just don’t give a fuck about a thing, yuh.

In the Mix: Sedef Adasi „Ein Mädchen&Techno #4“

Ein toller Mix von Sedef Adasi, den ich in den letzten Wochen zig Mal gehört habe, weil er exakt die Art von Tech-House ist, die ich liebe. Flowt schön durch, hat viele Flächen und Melodien, aber niemals Kitsch, arbeitet mir dicken Bässen, wirkt aber nicht prollig, und bietet genau die richtige Mischung aus Monotonie und Abwechslung.

Wer Sedef Adasi mal live als DJ erleben will, sie veranstaltet die „Hamam Nights“ in Augsburg (nächster Termin: 12.1.2018) und ist dieses Jahr ansonsten zum Beispiel auf dem Melt Festival zu sehen.

In the Mix: Kabuki – Soul Circle Radio Mix (2017)

Genau das richtige für einen verhangenen, bluesy Sonntag: (leider nur) eine halbe Stunde Downbeats gemischt vom Frankfurter DJ und Produzenten Kabuki für’s Soul Cirlce Radio.

When I started working on this mix for SCR I decided to do in an old school mixtape style. So you won’t find any fast cuts and mixes, instead I’m letting the beats breathe and put the focus on short tasteful blends. I’ve compiled tracks by some of my favorite artists such as Dilla, Primo, Doom, Grap Luva, Mitsu, Dimlite and Fat Jon. They are interspersed with Kabuki beats which are either hard to find, unreleased or dubplate specials. After I recorded the mix I hooked up the Moog and played some sound effects over the top.

In the Mix: Eskmo – Ninja Tune Mix (2016)

Richtig starker Mix von Eskmo, der 2016 als Geschenk veröffentlicht wurde. Habe ihn mir schon ein paar mal reingezogen. Besonders gut finde ich, wie Eskmo sich durch den Backkatalog von Ninja Tune mischt und dabei die einzelnen Tracks in- und miteinandermasht. Teilweise liegen 3 (oder sogar mehr?) Spuren übereinander und durch die Stimmungs- und Tempowechsel ist das Ding sehr abwechslungsreich, wonky und funky…

Tracklist von Discogs:

Eskmo: „Cloudlight“ (Ambient P Stretch Mix)
Kid Koala: „Speed of Light“
Fink: „Warm Shadow“
Lorn: „Ghosst“
Stateless: „Im On Fire“ (Slugabed remix)
Toddla T: „Body Good“
Bonobo: „Change Down“
Two Fingers: „Not Perfect“
Eskmo: „Moving Glowstream“
The Bug: „Skeng“ (Autechre Remix)
Funci Porcini: „New Dope“
Zomby: „Orchid“
Dam Mantle: „3 Colours“
Bonobo: „1009“
Igor Boxx: „Breslau“
DELS feat. Joe Goddard and Roots Manuva: „Capsize“
Thavius Beck: „Violence“
Coldcut: „Timber“
Two Fingers: „Scott Foster Rhythm“
Speech Debelle feat. Micachu: „Better Days“
DELS: „Hydronenburg“
Daedelus: „Just Briefly“
Amon Tobin: „Journeyman“
The Death Set: „Is It The End Again?“

In the Mix: Aaron Dilloway – FACT mix 613 (obskure Coverversionen und Soundalikes)

Beim FACT Magazine bin ich auf einen interessanten Mix gestoßen: Aaron Dilloway, von dem ich vorher noch nichts hörte, hat in den letzten Jahren Coverversionen und Soundalikes gesammelt. Diese Nachbauten von bekannten Rock- und Popsongs vor allem aus den 60er und 70er Jahren sollten Konsument:innen gewissermaßen irreführen, denn statt dem originalen Song bekam man (hauptsächlich auf Compilations) eine von einer anderen Band eingespielte Version. Diese Praxis ist heute besonders in der Werbeindustrie eine verbreitet Umgehungsstrategie, aber auch auf Compilations und bei Spotify findet man immer wieder solche Versionen, die sich als Originale ausgeben, aber als Kopien entpuppen.

Inspired by cheap “sound-a-like” records designed to trick people thinking they were buying compilations from popular bands, it’s like tuning into a classic radio station from an alternate reality.

Presented without any tracklist, Dilloway’s mix unearths everything from baffling versions of Pink Floyd and Led Zeppelin classics to Hawkwind remade as easy listening. Oh, and there’s a high school chorus version of Foreigner’s ‘Cold As Ice’ thrown in for good measure.

Aaron Dilloway stellt leider keine Tracklist zur Verfügung, was sehr schade ist, denn ich würde gerne mehr über diese teilweise kruden, obskuren und weirden Versionen erfahren. Naja, zumindest gibt es noch ein paar Infos:

About 10 or so years ago, I came across a “fake” Beatles 8-track tape on Pickwick titled The Tribe Sing And Play The Hits Of Lennon, McCartney and Harrison. I remember coming across these budget “sound-a-like” tapes and records quite often at record shops and thrift stores for years. They are basically collections of cover versions of hit songs quickly recorded by random session musicians and designed to kind of trick people into buying them, thinking they are getting the “original artist.” Like, the cover would say, in real large print, “HITS OF THE ROLLING STONES,” then in real small type, “performed by The Current Event.”

[via FACT]

In the Mix: Ghost Notes – Mira Mix 2017

Gestern Abend, als das Gewitter über Berlin zog, saß ich mit meinem Kater Mira *schnurrrr* in unserer Küche und habe diesen Mix zusammengeschustert. Da mein Urei-Mischer leider immer noch kaputt ist (wer repariert so ne Dinger eigentlich? Urei selber existiert ja als Unternehmen nicht mehr), hab ich einfach Reaper genommen. Einen großen Unterschied macht es eh nicht, weil die Tracks so divers sind, dass Beatmatching hier nicht in Frage kam.

Eine Stunde. Alles Lieblingslieder, alles Musik, die ich sehr gerne und sehr oft gehört habe in den letzten Jahren. Die sich auch nicht abnutzen, je öfter ich sie höre. Jazz, HipHop, Downbeats, Advanced Electronic Dance Music. Ganz besonderen Dank geht an Marius Funk alias REALMS, der mir sein wundervolles „Anothered“ noch kurzfristig hat zukommen lassen. Bildet den besten Abschluss, den ich mir hätte wünschen können!

a little mix dedicated to my cat called mira *purrrr* I did this while it was raining last night, so mira and me ended up chilling together in the kitchen and enjoyed listening to some of our favourite miau-musics. we hope you do as well.

Da die Einbettung weder bei Mixcloud noch bei Hearthis funktioniert, hier der Link zu Mixcloud und zu hearthis.at

Tracklist
1 Your Nostalgic Heart and Lung by RJD2
2 Healing Rain by Om Unit
3 FINE (feat Grand Agent) by Session Victim
4 Yolanda by Tied & Tickled Trio
5 Beverly Hills by Steve Gray
6 Yin and Yang by Uyama Hiroto
7 Washing Machine (feat Relaan) by Dramadigs
8 Barbiturates by The Doppelgangaz
9 Ann River, Mn by Dorian Concept
10 Crackback by Dadamnphreaknoizphunk
11 Killin‘ Time by Oddisee
12 Casanova by Flamingosis
13 Channel 1 Suite by The Cinematic Orchestra
14 Tuesday Wonderland by E.S.T.
15 Charlottenburg by Benjamin Damage & Doc Daneeka
16 Anothered by REALMS