Musik

Universal-Eierkühlhaus (heute und damals)

Das heutige Universal-Gebäude in Berlin war früher einmal ein Eierkühlhaus, das 1929 am damaligen Osthafen an der Spree in Betrieb genommen wurde. Auf Wikipedia finden sich noch mehr Fotos und Informationen zum Universal-Eierkühlhaus.

refilm.io mit einem hübschen früher/heute-Bildvergleich:

Jan Thogersen unter CC BY-NC-SA 4.0

[via refilm.io]

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Kraftwerk live im WDR Rockpalast (1970)

Schönes zeithistorisches Dokument: Kraftwerk 1970 live im Rockpalast, damals noch als Trio. Aufgenommen und ausgestrahlt vom WDR. Ralf Hütter an der Orgel, Klaus Dinger am Schlagzeug, Florian Schneider-Esleben an der Flöte und eine Menge angestrengter Gesichter im Publikum.

Musical Chairs

Musikgenres als Sitzmobiliar. Coole Idee von John Atkinson (Wrong Hands)

Soundcloud in den Neunzigern

So hätte Soundcloud 1994 ausgesehen. Bestimmt.

Hab aus Spaß mal den Song von Christopher Bolte gesucht, der in dem Video auftaucht. Dachte ja, das wäre was Zeitgenössisches aus den 1990ern, aber nein, ist tatsächlich hier eher sowas wie product placement bzw. eingebaute Werbung. Das Album erscheint am 20.5.2018

In the Mix: Snarky Puppy – Lingus / Cory Henry Solo

Diese Nummer hier beschäftigt mich schon seit einer ganzen Weile. Die Band heißt Snarky Puppy und ist eine Jam-Formation aus Brooklyn, die so einen Fusionmix aus Funk, Jazz und Rock spielen. Ich hatte die Band schon vor ein paar Jahren mal wahrgenommen, als sie einen Grammy abgeräumt haben (und sich dann von Universal haben signen lassen). Dann wieder vergessen. Irgendwie außerhalb meiner Filterblase.

Aber als jemand, der eine Schwäche für gute Solos und Improvisationen hat, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich auf das Keyboard-Solo von Cory Henry stoße (im oberen Video ab ca. 4:20 min). Das geht seit einiger Zeit via reddit über alle möglichen Kanäle, einfach weil es so hart abgefahren ist. Der Mann spielt wie ein junger Gott und allen im Raum ist das bereits nach einer Minute klar, und das macht es irgendwie noch abgefahrener, weil alle merken, dass es ein besonderer, kaum zu reproduzierender Moment ist, was gerade passiert. Und dem zuzuschauen und zuzuhören lässt mir jedesmal auf’s Neue die Nackenhaare hochstellen.

Es ist nicht nur Henry, auch Ian Crumley an den Drums ist extrem tight. Das merkt man auch daran, wie er dem Henry immer wieder noch ein Schippchen drauflegt, ihn dadurch noch mehr antreibt und am Ende des Solos seine Band wieder zum gemeinsamen Einstieg abholt (ca. 8:10 min). Das sitzt.

Und wer die Schose mal nachspielen will (und dazu in der Lage ist), Yehekzkal Raz hat Henrys Solo in eine schriftliche Notation übertragen.

Toto – Africa (Empty Shopping Centre Version)

I hear the drums echoing tonight

Meine Lieblingsversion. Besonders die Bridge kommt gut zur Geltung.

 

In the Mix: Dark Sky – Monkeytown Podcast

Dark Sky – Monkey Town Podcast 001

Neuer und äußerst vielfältiger Mix von Dark Sky aus London, irgendwo an der Grenze von Deep House, Techno und Bass Music. Hat einige Twists und Turns drinne, was das Anhören sehr abwechslungsreich macht. Läuft bei mir seit Februar mindestens 2 Mal pro Woche 😉

Daisho – Simba [On The Corner Records]
Sheer Chance Matters – Peverlist [Livity Sound]
Congo Get Slap (Mark Ernestus Remix) – Equinoxx [DDS]
Daff – Greenspan and Taraval [Geej Recordings]
Deep Sea Dive – Serena Butler [Konstrukt]
Cavendish – Benjamin Mull [Omniform]
Rave Oscillations – Michele Mininni [R&S]
Pick Up Your Needle (Intitation Rituals Refix) – Alleged Witches [Meda Fury]
Untitled B3 – S.W [Apollo]
Darnely – dBRm [The Nothing Special]
Cosmo – Dark Sky [White]
Conexiones – Kamila Govorcin [Panal Records]