Musik

Musical Chairs

Musikgenres als Sitzmobiliar. Coole Idee von John Atkinson (Wrong Hands)

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Soundcloud in den Neunzigern

So hätte Soundcloud 1994 ausgesehen. Bestimmt.

Hab aus Spaß mal den Song von Christopher Bolte gesucht, der in dem Video auftaucht. Dachte ja, das wäre was Zeitgenössisches aus den 1990ern, aber nein, ist tatsächlich hier eher sowas wie product placement bzw. eingebaute Werbung. Das Album erscheint am 20.5.2018

In the Mix: Snarky Puppy – Lingus / Cory Henry Solo

Diese Nummer hier beschäftigt mich schon seit einer ganzen Weile. Die Band heißt Snarky Puppy und ist eine Jam-Formation aus Brooklyn, die so einen Fusionmix aus Funk, Jazz und Rock spielen. Ich hatte die Band schon vor ein paar Jahren mal wahrgenommen, als sie einen Grammy abgeräumt haben (und sich dann von Universal haben signen lassen). Dann wieder vergessen. Irgendwie außerhalb meiner Filterblase.

Aber als jemand, der eine Schwäche für gute Solos und Improvisationen hat, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich auf das Keyboard-Solo von Cory Henry stoße (im oberen Video ab ca. 4:20 min). Das geht seit einiger Zeit via reddit über alle möglichen Kanäle, einfach weil es so hart abgefahren ist. Der Mann spielt wie ein junger Gott und allen im Raum ist das bereits nach einer Minute klar, und das macht es irgendwie noch abgefahrener, weil alle merken, dass es ein besonderer, kaum zu reproduzierender Moment ist, was gerade passiert. Und dem zuzuschauen und zuzuhören lässt mir jedesmal auf’s Neue die Nackenhaare hochstellen.

Es ist nicht nur Henry, auch Ian Crumley an den Drums ist extrem tight. Das merkt man auch daran, wie er dem Henry immer wieder noch ein Schippchen drauflegt, ihn dadurch noch mehr antreibt und am Ende des Solos seine Band wieder zum gemeinsamen Einstieg abholt (ca. 8:10 min). Das sitzt.

Und wer die Schose mal nachspielen will (und dazu in der Lage ist), Yehekzkal Raz hat Henrys Solo in eine schriftliche Notation übertragen.

Toto – Africa (Empty Shopping Centre Version)

I hear the drums echoing tonight

Meine Lieblingsversion. Besonders die Bridge kommt gut zur Geltung.

 

In the Mix: Dark Sky – Monkeytown Podcast

Dark Sky – Monkey Town Podcast 001

Neuer und äußerst vielfältiger Mix von Dark Sky aus London, irgendwo an der Grenze von Deep House, Techno und Bass Music. Hat einige Twists und Turns drinne, was das Anhören sehr abwechslungsreich macht. Läuft bei mir seit Februar mindestens 2 Mal pro Woche 😉

Daisho – Simba [On The Corner Records]
Sheer Chance Matters – Peverlist [Livity Sound]
Congo Get Slap (Mark Ernestus Remix) – Equinoxx [DDS]
Daff – Greenspan and Taraval [Geej Recordings]
Deep Sea Dive – Serena Butler [Konstrukt]
Cavendish – Benjamin Mull [Omniform]
Rave Oscillations – Michele Mininni [R&S]
Pick Up Your Needle (Intitation Rituals Refix) – Alleged Witches [Meda Fury]
Untitled B3 – S.W [Apollo]
Darnely – dBRm [The Nothing Special]
Cosmo – Dark Sky [White]
Conexiones – Kamila Govorcin [Panal Records]

Remix my Culture: Luca Stricagnoli – Prodigy on an Acoustic Guitar (Medley)

Tolles Medley von drei Prodigy-Tracks, live gespielt von Luca Stricagnoli zwischen Transportcontainern und mit der Akustikgitarre: Invaders Must Die, Omen und Voodoo People.

“The Prodigy” was shot in Dornstadt, Germany, at the DUSS container depot. It wasn’t easy to record the whole video without any cut because the temperature was -7 degrees Celsius. Furthermore, the location is a working area where 41 tons container are constantly moved, and for safety reasons we had to use the rare moments where no containers were being carried over our heads. The track includes three pieces by the English band “The Prodigy”: Invaders Must Die, Omen, Voodoo People (credits below).

[via Kotzendes Einhorn]

RA-Doku: „How did UK Garage become Dubstep?“

Bassline business: Sehenswertes kurzes Feature von Resident Advisor über die Entwicklung von Garage und 2Step hin zu Grime und Dubstep. Besonders interessant finde ich ja den „subcultural kiss of death“, den David Beckham 2000 für die 2step-Szene brachte… Was mir bissi fehlt, ist die Einordung von Drum’n’Bass, das als bassiges Genre ja die Mit-Grundlage für Grime und Dubstep war.

Und die Doku hört unverschämterweise genau da auf, wo es gerade Spaß macht. 😉 Beispielsweise geht es zwischen 2000 und 2003 ja richtig los mit den Nuskool Breaks, die sich auch irgendwie aus 2Step, Garage und Big Beat heraus gespeist haben. Und die ganze Kiste mit Post-Dubstep / Bassmusic / Future Garage würde ich auch noch gerne sehen, aber vielleicht kommt das noch.

 

PS: Das ist der 250. Post in diesem Blog. Hooray! 🙂