CfP: Answering the question: what is popmodernism?

Ursprünglich veröffentlicht auf Popmodernism:

Answering the question: what is popmodernism?

Call for papers – summer 2014

In 1982, three years after The Postmodern Condition, Jean-François Lyotard wrote a short text entitled: “Answering the Question: What Is Postmodernism?” The main objective seems to be a discussion along the lines of “modernism” versus “postmodernism,” but then, somewhat surprisingly, he writes:

“A work can become modern only if it is first postmodern. Postmodernism thus understood is not modernism at its end but in the nascent state, and this state is constant.” (Lyotard 1984: 79)

In this, Lyotard adds, works and texts have “the characters of an event; hence also, they always come too late for their author, or, what amounts to the same thing, their being put into work, their realization always begin too soon” (81).

Here, then, Lyotard questions inherent understandings of temporality and history in the aesthetic sphere, as well as in the…

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17.04.2014: Remix und Sampling bei “Noises” in Koblenz

Am 17. April 2014 bin in Koblenz eingeladen, um im Rahmen der Noises /ˈnɔɪzɪz/ Reihe einen Vortrag über “Remix und Sampling” zu halten. In dem Vortrag möchte über die Innovation des Samplings und seine historische Entwicklung, aber auch über den Zusammenhang von Kreativität und Urheberrecht sowie über die Kampagne “Recht auf Remix” sprechen. Anschließend wird der Remix-Film “R.I.P.! A Remix Manifesto” gezeigt und es gibt zum Ausklang der schönen Veranstaltung noch eine Silent Disco, wo ich auch auflegen werde… Die Jungs und Mädels von Noises /ˈnɔɪzɪz/ haben letztes Jahr im Juni schon ein spannendes dreitägiges Festival mit dem gleichen Namen auf die Beine gestellt und nun eine monatliche Reihe zu Klang- und Remixkulturen konzipiert, die mit der Veranstaltung zu Remix und Sampling starten wird. Da ist natürlich große Vorfreude meinerseits, auch auf die Silent Disco, das wird auch für mich eine Premiere!

Plakat-noises-A3_web

Aus dem Ankündigungstext:

“Im April startet die /ˈnɔɪzɪz/-Veranstaltungsreihe mit dem Thema Remix und Sampling: DJ-Lecture des Diplomsoziologen und DJs Georg Fischer, Film, DJ-Set. 

Der Berliner DJ und Soziologe Georg Fischer wird in das Thema mit einem multimedialen Vortrag, quasi einer DJ-Lecture, einführen. Da er sowohl seine Diplomarbeit über „Kreativität und Innovation des Sampling“ geschrieben hat, als auch nebenbei unter seinem DJ-Pseudonym Ghost Notes Parties veranstaltet, ist er der ideale Mann für den Job. Unter anderem wird also das kreative Potential aufgezeigt, aber auch die medienrechtlichen und medienethischen Probleme werden nicht unter den Tisch gekehrt. Thematisiert werden auch die Sounds der jeweiligen Technologien, wie zum Beispiel der des Plattenspielers oder des Tonbands. Georg wird auf abwechslungsreiche und anschauliche Weise durch den Abend führen.

Im Anschluss an den Vortrag wird die Doku „RIP! A Remix Manifesto“ gezeigt werden. Der kanadische Regisseur und Internet-Aktivist Brett Gaylor polemisiert in diesem Film gegen das derzeitige Urheberrecht und attackiert die Praktiken von Großkonzernen, die den Großteil der Musik und Patente dieser Welt kontrollieren. Der Film ist ein Manifest für die Copyleft-Kultur. 

Um den Abend abzurunden, wird Georg unter seinem DJ-Pseudonym Ghost Notes auftreten und seine ganz eigene Mischung aus House, Hip-Hop, Breakbeats, Funk und Bassmusic präsentieren. Es wird also jeder auf seine Kosten kommen und auch einige Remix-Klassiker werden sich in dem Set wiederfinden. Dabei ist seine Performance Teil der Silent-Disco des Circus Maximus. 

Wer mehr wissen will kann sich auf folgenden Links informieren
http://jaegerundsampler.wordpress.com/
http://ripremix.com/
https://soundcloud.com/ghostnotesberlin
19.00 Uhr Eintritt frei (auch für die anschließende Silent Disco)*”

recht auf remix

CfP: IASPM-DACH Konferenz 2014: Conceptualising popular music (24.–26. Okt. 2014 an der Uni Siegen)

Call for Papers
IASPM-DACH Konferenz 2014:
Conceptualising popular music. Öffnungen, Aneignungen, Positionen.
24. – 26.10. 2014 – Universität Siegen
eine Konferenz in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln

Die Auseinandersetzung mit „popular music“, populären Musikformen, Popmusik, populärer Musik, populären Musikpraxen, Popularmusik etc. findet international wie auch im deutschsprachigen Raum in sehr verschiedenen disziplinären Zusammenhängen statt: der Soziologie, den Geschichtswissenschaften, den Wirtschaftswissenschaften, der Ethnologie, den Medien- und Kulturwissenschaften, den Sprachwissenschaften, den verschiedenen Regionalwissenschaften und nicht zuletzt in den verschiedenen Fachdisziplinen der Musikwissenschaft und Musikpädagogik. Es ist davon auszugehen, dass entsprechend der in diesen disziplinären Zusammenhängen und „Fachkulturen“ entwickelten Gegenstandsbereiche, Erkenntnisinteressen und Methoden das Feld verschieden konzeptionalisiert wird, die Fragerichtungen jeweils andere sind und die untersuchten Facetten des komplexen Gegenstandsfeldes differieren. Eingedenk des Faktes, dass heute inter- und transdisziplinäres Arbeiten als notwenige Voraussetzung einer adäquaten Auseinandersetzung mit dem angesprochen Feld gilt und dass mittlerweile verschiedene Forscher_innengenerationen aktiv sind, ist von einer gewissen Unübersichtlichkeit des Feldes auszugehen. In den chronisch unterfinanzierten Geistes- und Sozialwissenschaften kann fachliche Desorientierung auch zum Problem werden.

Die erste wissenschaftliche Konferenz des deutschsprachigen Zweigs der IASPM will dieses Dilemma aufgreifen und produktiv machen. Wir wollen wissen, wie in sehr verschiedenen Disziplinen popular music erforscht wird, auf welchen Forschungstraditionen aufgesetzt oder mit welchen gebrochen wird, wer sich auf wen bezieht, welche Fragen gestellt werden, welche Theorien präferiert werden, welche Methoden zur Anwendung kommen und wie diese Perspektiven das Verständnis des Untersuchungsgegenstandes konturieren und damit ggf. sogar auf den Gegenstandbereich selbst zurück wirken, in dem sie „definieren“ und sich dessen ermächtigen, was gemeint ist oder gemeint sein soll (z.B. auf nationalen und internationalen Fachtagungen, als Gutachter_innen, in der Ausbildung von Musiker_innen, Musikpädagog_innen, Vermittlern und Verwertern, auf Forschungsreisen, in Lexika oder in der Musikpolitik).

Vorschläge für 20-minütige Redebeiträge oder andere Formate der Wissenspräsentation sollen außer dem Titel ein ca. 250 Wörter umfassendes Abstract, 5 Stichworte, die den geplanten Beitrag inhaltlich konkretisieren, Name und akademische Anbindung der Bewerber_in und Kontaktinformationen umfassen. Die Vorschläge müssen bitte bis zum 31.03.2014 per E-Mail an general_secretary@iaspm-dach.net geschickt werden. Über die Annahme der Vorschläge werden die Bewerber_innen bis zum 31.05.2014 unterrichtet.

Die Konferenz, die von der Universität Siegen in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln ausgerichtet wird, findet vom 24.-26.10.2014 in Siegen statt.

Link zur offiziellen Seite des IASPM-DACH

CfP: Die Produktivität von Musikkulturen (14./15. Nov. 2014 in Kassel)

Vom 14.-15. November 2014 findet an der Universität Kassel das Promotionskolleg “Die Produktivität von Musikkulturen”, das von der AG “Popularmusik und Gesellschaft” organisiert wird. Die Tagung widmet sich den (Entwicklungs-)Dynamiken von Musikkulturen unter dem Diktum der Produktivität. Die Kultur wird in den letzten Jahren verstärkt aus kulturwirtschaftlicher Perspektive betrachtet. Begriffe aus der Wirtschaftswissenschaft gelangen verstärkt in kulturwissenschaftliche Diskurse und erfahrten dabei Anpassungen und Umdeutungen. Welche Bedeutungen kann der Begriff “Produktivität“ im Hinblick auf Musikkulturen annehmen und wie lassen sich diese “gewinnbringend” anwenden, um aktuelle Entwicklungsdynamiken zu beschreiben?

Mögliche Fragestellungen:

  • Welche Produktivitätsverständnisse zeigen sich als besonders leistungsfähig sowie relevant für Musik und was genau beschreiben sie?
  • Sind Musikkulturen tatsächlich produktiver geworden?
  • Wie entwickeln sich Musikkulturen im Zusammenhang mit und in Abgrenzung zu digitalen Produktions- und Distributionsbedingungen?
  • Was sind die Folgen der digitalen Produktions- und Distributionsbedingungen für die ästhetische Entwicklung?
  • Wie wirken Grenzbedingungen einerseits in Form von Wertungsschemata a la E- & U-Musik oder Charts, andererseits als Urheberrecht auf die stilistische Entwicklung und Produktionstechniken wie beispielsweise CutUp, Sampling, Remixing und Mash Ups ein?
  • Wie ist das Verhältnis von Innovation und Konvention in der Entwicklung musikalischer Szenen und deren kulturellem Output?
  • Verschieben sich die Produktionsverhältnisse vom Konsum hin zu einer neuen vermehrt produzierenden Amateur-, respektive Prosumentenkultur?
  • Gewinnen kleinwirtschaftliche Produktionsweisen an Raum gegenüber Medienkonglomeraten?

Grundsätzlich können auch Abstracts mit anderen Fragestellungen eingereicht werden. Die Abstracts für Vorträge von 45 Minuten Länge sollten einen Umfang von 300 Wörtern nicht überschreiten. Wir bitten um Beilage einer Kurzbiografie bestehend aus max. 150 Wörtern.

Abstracts können online an diese Adresse gesendet werden: musikkulturen AT(nospam) gmx.net

Der Einsendeschluss für Einreichungen ist der 30.04.2014. Die Festlegung der Vortragenden erfolgt bis Ende Mai 2014. Das Tagungsprogramm wird Ende Juni 2014 veröffentlicht.

Organisationsteam der Tagung: Jan-Michael Kühn, Dennis Mathei, Hendrik Neubauer und Holger Schwetter

Bei Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an: musikkulturen AT(nospam) gmx.net

Weitere Informationen auf dem Tagungsblog.

In the Mix: Ghost Notes – Circus Podcast #21

chn_podcast_21_ghost_notesEin neuer Mix von mir. Diesmal eine HipHop/Funk/Downbeat-Mischung für die musikalisch sehr breit gefächerte und absolut empfehlenswerte Podcast-Serie von chn.io

Circus Podcast #21 – Ghost Notes (Feb 2014)

Ghost Notes ist eigentlich ja mehr für seine DJ-Sets, die sich irgendwo an der Grenze von House und Bass Music bewegen, bekannt. Seine heimliche Liebe aber gilt seit 15 Jahren den gediegenen Downbeats, dem Funk und auch dem HipHop. Für die 21. Ausgabe des Circus Podcasts hat er sich, angetrieben von futuristischer Nostalgie, durch sein Platten- und Festplattenarchiv und damit auch zurück in die Zukunft gemixt. Dahin zurück, als HipHop hören, mit den Jungs abhängen und Basketball spielen noch eins war. Als es das Normalste und gleichzeitig das Allergrößte war. Dahin zurück, als “Sachen geregelt zu kriegen” noch Hausaufgaben abschreiben hieß und die Nachmittage dafür herhalten mussten, die Flausen aus dem Kopf zu kriegen… Die Flausen sind schon lange draußen, vertrieben von den ersten grauen Haaren und auch die gute alte Liebe musste einiges aushalten. Was aber nicht heißt, dass nicht immer noch freshe Beats zu entdecken wären! Im Mix gibt’s aktuellen Shit von Mr. Backside, Flo Filz oder Bluestaeb, unveröffentlichtes Material von Kova und Snuicide, aber auch funky Grower von Kutiman oder exzellente Cheesiness von Alan Hackshaw auf die Ohren. Durch die Sendung führen Peter Frankenfeld und Max Greger. Bitte schön die Genicke aufwärmen. Es soll ja hinterher niemand klagen, dass vorher keiner gewarnt hätte.

Brownout – I won’t lie (Grant Phabao Remix)
6th Borough Project – If the Feeling’s right?
Max Graef x Delfonic – The Way
Jamal – Keep it real (Flo Filz Remix)
Unda – Off the Cuff
Mr Scruff – Ug
Jurassic 5 – Freedom
Mr Backside feat. Jane R. Gee – Injured
Alan Hackshaw – Girl in a Sportscar
Snuicide – Blueberryhempflakes
Brous One – No es Difficul
Kova – Cool Struttin’
Brenk Sinatra – Everyday Scenario
Cuthead – Everlasting Sunday
Bluestaeb x Eloquent – Rapresent
Manzu x King Brut – Blunaut
Mark B & Blade feat. Al Tariq – Split Personalities
Kutiman – No Groove where I come from
Aphrodelics – Rollin’ on chrome (K&D Wild Motherfucker Dub)
Dadamnphreaknoizephunk – Complex Dinner Wardrobe
Sola Rosa – All you need