Breakbeat

JuS-Radioshow #3: Last Night the DJ shaved my wife…

…oder auch: Von Riddims, Remixes und Mash-Ups

Morgen Abend um 20 Uhr gibt’s die Novemberausgabe der JuS-Radioshow auf BLN FM. Der Name ist Programm: wir begeben uns mal wieder auf eine kleine Reise durch die Geschichte des Remixes: von jamaikanischen Soundsystems über New Yorker Diskokugeln auf die B-Seiten der Maxisingles.

Sendetermine:

Dienstag, 2.11. um 20 Uhr // Mittwoch, 3.11. um 21 Uhr // Sonntag, 7.11. um 22 Uhr

Tune in on BLN FM!

Danach gibt es die Sendung wie gewohnt auch als Podcast zum Anhören jerderzeit!

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JuS-Radioshow #2 – Das Recht der Anderen

2010-10-12

Heute Abend um 20 Uhr wird die zweite Folge der Jäger und Sampler Radioshow auf BLN FM ausgestrahlt. Diesmal geht es unter anderem um die rechtlichen Rahmenbedingungen des Samplings, was für Probleme dadurch entstehen können und wie diese wiederum künstlerisch reflektiert werden. Es wird ein spannender Galopp mit einer Menge HipHop, Funk, Uk-Funky und Techno.

Tune in on BLN FM!

Sendetermine: Dienstag, 12.10.2010, 20 Uhr und Samstag, 16.10.2010, 19 Uhr

Danach wird die Sendung wie gewohnt auch als Podcast zur Verführung stehen!

JuS-Radioshow #1 – Put the needle on the record, baby!

2010-09-08 *UPDATE*

Heute Abend um 20 Uhr ist es soweit, die erste der sechs geplanten Radiosendungen von Jäger und Sampler geht on air.

Wegen technischer Probleme wurde der Auftakt der Sendung auf Donnerstag, 9.9.10., 19 Uhr, verschoben! Sorry an alle, die gestern schon eingeschaltet haben!

In 60 Minuten reiten wir durch die Geschichte und Entwicklung des modernen Samplings und haben besuchen dabei Pierre Schaeffer, Grandmaster Flash und DJ Shadow!

Tune in on BLN.FM!

Sendezeiten: Dienstag, 7.9.10 um 20 Uhr Donnerstag, 9.9.10 um 19 Uhr und Samstag, 11.9.10 um 19 Uhr!

INTRO_duction

2010-06-14

Intros gehören für mich zu jeder Art von Publikation dazu, ich steh einfach auf gute Intros. Es ist nicht so, dass ich einen Roman, in dem mich das erste Kapitel langweilt, gleich beiseite lege oder aus einem Vortrag mit einer schlechten Einleitung möglichst schnell die Biene mache. Natürlich geb ich auch einem Album oder DJ-Set, das kein Intro hat oder nur ein mieses, eine Chance, wenn mich irgendwas anderes daran reizt. Aber leichter wird es für das Projekt dadurch nicht, mich zu überzeugen.

Ein Intro soll eine Einleitung (Introduction) oder einen kurzen Überblick, zumindest eine Vorausschau, eine Andeutung dessen bieten, was danach folgt, ohne dabei das Entscheidende vorwegzunehmen. Ein Intro muss anregen, einen nach mehr verlangen lassen, hungrig machen, allerzumindestens neugierig. Es kann der erste Track sein, der als Intro fungiert, wenn er ordentlich in das Album oder Set einführt; dazu muss es gar nicht so übermäßig rumsen, es kann auch alles ganz smooth und easy starten; ein gutes Intro kann auch eine kurz angedeutete Instrumentierung sein, ein obskures Sample, es können einleitende Vocals a la „We gonna do a Song, that you never heard before“, oder ein kurzer Abstract des Albums – vielleicht eine Kompilation der Kompilation wie bei den alten HipHop-Mixtapes, in denen zu Beginn kurze Passagen der einzelnen Songs ineinandergemixt werden um eine Vorahnung auf den ganzen Mix zu bekommen. Im besten Fall spiegelt ein Intro im Kleinen des Songs auch immer die Struktur im Großen des Albums wider und vice versa. Soweit muss natürlich niemand gehen, der so etwas für unnötige Verkomplexifizierung hält, aber lasst uns zumindest festhalten: Ein gutes Intro muss etwas in sich tragen, das den Konsument aufmerksam werden lässt und ihn idealerweise durch Vorfreude kitzelnd auf das Werk einstimmt.

Hier zwei sehr schöne Videos, die zeigen, aus was für Samples „Smack my bitch up“ von The Prodigy besteht und wie diese Samples bearbeitet wurden. Das erste Video ist eher eine Art Tutorial, das zweite eine künstlerisch aufgemachte Version.